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Earned Value Management in fünf Minuten erklärt

· 2 Min. Lesezeit

Die meisten Projektstatusberichte beantworten eine Frage: Wie viel haben wir ausgegeben? Das ist nützlich, sagt aber nichts darüber aus, ob das Geld den Fortschritt gebracht hat, den es bringen sollte. Das Earned Value Management (EVM) schließt diese Lücke, indem es vier Zahlen miteinander vergleicht.

Die vier Zahlen

  • Geplanter Wert (Planned Value, PV) — der budgetierte Wert der Arbeit, die Sie bis jetzt erledigt haben wollten.
  • Tatsächlicher Wert (Actual Value, AV) — der budgetierte Wert der Arbeit, die Sie tatsächlich abgeschlossen haben.
  • Geplante Kosten (Planned Cost, PC) — was die Arbeit, die Sie bis jetzt erledigt haben wollten, laut Budget kosten sollte.
  • Tatsächliche Kosten (Actual Cost, AC) — was diese abgeschlossene Arbeit tatsächlich gekostet hat.

Ein einfaches Beispiel

Ein Projekt hat ein Budget von 1.000.000 kr über zehn Sprints. Nach vier Sprints sollten laut Plan 40 % fertig sein, also PV = 400.000 kr, und der Kostenplan sah vor, dass PC = 380.000 kr ausgegeben sein würden. In Wirklichkeit sind 30 % fertig, also AV = 300.000 kr. Das Team hat AC = 360.000 kr ausgegeben.

Betrachtet man nur die Ausgaben (360.000 gegenüber geplanten 380.000), scheint das Projekt sogar im Budget zu liegen. EVM erzählt eine andere Geschichte.

Zwei Abweichungen, die die Wahrheit zeigen

  • Zeit: AV gegenüber PV. Geliefert wurde Wert im Umfang von 300.000 kr gegenüber geplanten 400.000 kr — nur 75 % des Plans.
  • Kosten: AV gegenüber AC. Arbeit im Wert von 300.000 kr hat 360.000 kr gekostet — 60.000 kr zu viel.

Das Projekt liegt also im Verzug und über dem Budget — etwas, das ein reiner Ausgabenbericht verschwiegen hätte.

Die Prognose bis zum Abschluss

Läuft es so weiter, kostet jede Krone Wert 1,20 kr. Das Projekt endet dann bei etwa 1.000.000 × 360 / 300 ≈ 1.200.000 kr. Das ist eine Zahl, auf die ein Lenkungsausschuss heute reagieren kann, nicht erst am Ende des Projekts.

Der Einstieg

Sie brauchen keine schwergewichtige Werkzeugkette. Sie brauchen eine Baseline, eine Möglichkeit, den Fertigstellungsgrad einheitlich zu messen (zum Beispiel erledigte User Stories pro Sprint), und die tatsächlichen Kosten aus Ihrer Zeiterfassung. Project Tracker ist genau dafür gebaut — oder buchen Sie eine Demo, und wir zeigen es Ihnen mit Ihren eigenen Zahlen.

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